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Artikel 03/2021 Was mich tierisch aufregt
Liebe Geschwister,
wie sehr wünsche ich mir für uns alle Frieden und Harmonie im Leben, doch was sich da im Öffentlichen zeigt, ist das Gegenteil davon. Allen voran zeigt sich die Disharmonie zwischen Medien und Politikern, dort findet fast täglich, direkt oder subtil, ein Schlagabtausch statt. Keine, auch noch so großen Bemühungen der regierenden Politiker, stellen notorische Kritiker zufrieden. Nichts ist gut genug für Besserwisser. Gerade Oppositionspolitiker lassen kein gutes Haar an ihren politischen Gegnern. Die akribische Suche nach Schwachstellen und Fehlern beherrscht auch die Medien, doch auch viele unserer abgehobenen Mitmenschen, ob privat oder beruflich, hacken ständig auf Schwächere herum.
Das Motto heißt: Jeder gegen Jeden.
Diese Missgunst jeden Tag beobachten zu müssen, kotzt mich an. Es macht uns alle krank. Kein Wunder, wenn alle Arten von Krankheiten zunehmen. In den sozialen Medien tummelt sich auch ein großes Publikum, welches nur provozieren und aufhetzen möchte. Wer will diesen Mist eigentlich noch lesen? Leider gibt es unter uns zu viele Mitläufer und Trittbrettfahrer, die auch noch ihre Negativität bei uns abladen wollen. All diese überbordende Negativität wird täglich von Negativdenkenden gespeist und ist für die Masse dann beispielgebend. Was inzwischen so alles auf uns einwirkt, da braucht es nicht zu verwundern, wenn das gesellschaftliche Klima sich ständig verschlechtert und auch kriminelle Übergriffe zunehmen. So erschaffen wir uns die Hölle.
Ist es denn nicht menschlich, dass nicht immer alles gleich klappt? Muss denn jeder ständig auf kleinste Versäumnisse herumhacken? Gibt es einen Menschen, der keine Fehler macht? Können wir nicht auch mal das, was im guten Glauben und besten Absichten von Politikern – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie - beschlossen wurde, wohlwollend betrachten? Müssen wir immer nur das Negative sehen und herausstellen? Wo bleiben die Aufmunterungen und auch mal ein Lob? Ich sehe die Verantwortlichen – auch wenn sie vielleicht mal Fehlentscheidungen treffen - Tag und Nacht zum Wohle des Volkes arbeiten. Nur Kotzbrocken können das nicht sehen. Wer ohne Fehl und Tadel ist, der ergreife das Wort, oder der sei bitte endlich still.
Liebe Geschwister, wie soll das weitergehen in unserer Gesellschaft? Wer da glaubt, dass ständiges Verurteilen und Beschuldigungen die Welt verbessert, der irrt. Wäre es da nicht sinnvoller, mit konstruktivem Rat und gutem Beispiel voranzugehen?
Stattdessen aber scheint die Welt voller Egoisten und Selbstdarstellern zu sein. Meckern, aber nicht zu wissen, wie es besser geht, dieses Verhalten hilft uns allen nicht weiter. Sollte nicht jeder zuerst vor seiner eigenen Türe kehren, bevor er andere angreift? Nobody is perfect
Wir haben doch alle unsere Fehler, sollten wir uns darum nicht auch in Nachsicht üben? Lasst uns zum achtsamen und friedlichen Miteinander zurückkehren. Bitte.
Bitte denkt darüber nach.
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