Artikel 04/2020

Die Zukunft der Menschheit

 

 

Liebe Geschwister,

lasst uns mal eine Prognose über unsere Zukunft aufstellen.

 

Rückblickend stellen wir fest, dass Katastrophen weltweit zunehmen. Dies verheißt auch für die Zukunft nichts Gutes. Wie können wir uns wappnen, um Zeiten der Not, die noch kommen könnten, besser zu überstehen? Es könnte vielleicht eine noch schlimmere Zeit kommen, in der Politik und Staat uns nicht mehr alles abnehmen können. Was dann?

 

In der Corona-Krise sehen wir deutlich, wie viele Schwachstellen unser menschliches Wertesystem doch hat. Es ist an der Zeit, mehr Verantwortung für uns selbst und unseren Planeten zu übernehmen, indem wir ernsthaft darüber nachdenken, was der Einzelne tun kann, um sich, seine Gesundheit und sein Hab und Gut nachhaltiger als bisher zu schützen.

 

Wer die zunehmenden Zeichen der Zeit nicht lesen kann, wird von dem noch Kommenden böse überrascht werden. Wir sitzen alle in einem Boot, denn unsere Erde ist unsere Wohnung und wenn alles verbrannt ist, haben wir alle zusammen keine Existenzgrundlage mehr. Es existieren viele Weltuntergangszenarien, - man denke nur an Nostradamus – die vielen Menschen Angst macht. Doch ist das alles nur Humbug und Schwarzseherei? Ob wir das alles nun glauben oder nicht, die zunehmenden Katastrophen sollten uns nachdenklich werden lassen. Wer nicht hören oder sehen will, muss fühlen.

 

Auf welche Zeichen sollten wir nun besonders achten?

 

Erdbeben, Wirbelstürme, Feuersbrünste, Überflutungen und Vulkanausbrüche sind Hinweise darauf, auf was wir uns in Zukunft noch einstellen müssen. Wir kennen bereits Dürre, Wassermangel, Hungersnöte und Seuchen und wir können es nicht mehr leugnen, sie nehmen von Jahr zu Jahr zu. Vieles was den natürlichen Lauf der Natur betrifft können wir nicht verhindern, doch vieles ist auch hausgemacht. Wir erkennen immer mehr, dass wir die Natur nicht beherrschen können.

 

Was haben wir denn zu diesem Dilemma beigetragen?   

 

Da gilt es genau hinzusehen, denn vieles, was immer wir auch dagegenhalten, um unsere Umweltsünden wiedergutzumachen ist vergebens, wenn wir nicht auch unser Verhalten ändern. Wir bauen Dämme gegen die Wassermassen, wir pflanzen Bäume die andernorts gefällt werden, wir verpesten die Böden und unsere Nahrung, Stück für Stück zerstören wir so täglich immer mehr unseren Planeten. Das tun wir wohl solange, bis wir alles was wir zum Leben brauchen, vernichtet haben. Wir sind emsig dabei, unser eigenes Grab zu schaufeln. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

 

Was können wir tun, um das zu verhindern?

 

Wir müssen aufhören, um das goldene Kalb zu tanzen. Was wir einmal in unserer Gier zerstört haben, können wir nicht wieder ersetzen. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen wir uns weltweit zusammenschließen und an einem Strang ziehen. Dazu ist es nötig, unser ungezügeltes Wirtschaftswachstum und unseren Konsum drastisch zu drosseln. Wir müssen lernen, Maß zu halten indem wir wieder genügsamer werden. Wenn wir das nicht schaffen, wird die Natur uns weitere Lektionen erteilen und einen gewaltigen Ausleseprozess einleiten.

 

Wie wir gerade bitterlich erfahren, kann es sich dabei um unsichtbare Gegner handeln, denen wir nichts entgegensetzen können. Wir können vielleicht noch einen oder zwei Gegner besiegen, doch gegen eine Hydra haben wir dann keine Chance mehr. Wir Menschen neigen dazu, den Kopf in den Sand zu stecken und wachen erst auf, wenn uns ein Schicksalsschlag getroffen hat. Diese Zeit der Besinnung jedoch haben wir nicht mehr. Wenn alle Maßnahmen zu spät kommen, hilft uns auch kein Geschrei mehr. Es ist allerhöchste Zeit, die Weichen für unsere Zukunft jetzt neu zu stellen.

 

Wie soll das denn gehen?

 

Nur, indem wir uns in Zukunft auf das Notwendigste beschränken. Wir können es uns nicht mehr leisten, unsere Ansprüche immer höher zu schrauben. Wir sind schon weit über das Limit hinausgegangen. Die von uns geleistete Arbeit sollte unsere Grundbedürfnisse abdecken, jedoch nicht darüber hinausgehen. Ersparnisse, die Notzeiten leichter überwinden helfen sind angebracht, ja sogar vernünftig, jedoch unendliche Reichtümer anzuhäufen ist unsozial und geht nur auf Kosten der natürlichen Ressourcen. Vorsorge ist wichtig, Hamstern jedoch ist verwerflich. Weniger ist oft mehr. Unser Egoismus und unser Sammeltrieb würden damit auf eine schwere Probe gestellt werden.

 

Ob wir alle das schaffen könnten?

 

Bis hierhin klingen die Überlegungen wohl noch vernünftig, jedoch angesichts menschlicher Verschwendungs- und Kaufsucht ist eine Durchführung auf breiter Ebene eher unrealistisch. Wenn jedoch keine gangbaren Alternativen zu unserem bisherigen zerstörerischen Verhalten gefunden werden können, müssen wir uns tatenlos in ein ungewisses Schicksal mit allen möglichen Konsequenzen fügen. Unseren Kindern werden wir so jedenfalls keine erfreuliche Perspektive bieten können. Es bleibt zu hoffen, dass unsere grenzenlose Kreativität uns doch noch in eine rosige Zukunft führen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  

Gott stehe uns bei der Suche nach gangbaren Lösungen bei.

Bitte denkt auch ihr darüber nach.

zur Startseite