Artikel 08/2020

Worum es eigentlich geht

 

 

Liebe Geschwister,

 

Dunkelheit liegt wie eine Glocke über der Erde und wir sollten uns nicht vormachen, damit nichts zu tun zu haben, denn wir alle haben unseren Anteil am desolaten Zustand der Erde. Lasst uns bitte ernsthaft überlegen, wie wir diese unerträgliche Situation verbessern können.

 

Alle Appelle, in den vorherigen Artikeln, sollten aufrütteln, um über das Leben auf der Erde nachzudenken. Es geht um unser Menschsein, um unser Seelenheil und auch um die Lebenserhaltungssysteme der Erde. Die Erde ist ein wunderschöner Planet, eine Perle der Schöpfung, auf der wir das Privileg haben, leben zu dürfen. Doch das Leben das wir führen, ist ganz und gar nur auf den materiellen Teil der Schöpfung ausgerichtet, was zur Folge hat, dass wir geistig eingeschlafen sind und wir uns nur noch im Kreis um uns selbst drehen.

 

Wir befinden uns in einem Korsett von geistigen Beschränkungen, die wir uns selbst auferlegt haben, die jedoch unsere spirituelle Entwicklung hemmen. Aus unserer Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit ergeben sich immer wieder Umstände und Situationen, die zu Leid und Elend führen. Wenn es uns nicht gelingt, unseren Geist zu erheben, bleiben wir Gefangene der Materie, die uns immer und immer wieder in Abhängigkeit hält. Die Dunkelheit hält uns hier gefangen.

 

Ich möchte euch daran erinnern, dass wir nicht unser Körper, auch nicht unsere Besitztümer, sondern Geist und mit Allem-was-ist verbunden sind. All den weltlichen Dingen, denen wir ständig nachlaufen, weil sie uns Ruhm, Ehre, Macht, Reichtum oder Vergnügen versprechen, sind wir verfallen und ausgeliefert, doch sie bringen uns nicht den ersehnten Seelenfrieden. Bisher haben wir uns kaum um unsere geistigen - abseits der kreativen weltlichen - Möglichkeiten gekümmert, was uns seelisch verarmen ließ. Erinnert euch wieder daran, dass wir multidimensionale Schöpfergötter sind, denen nicht nur die Erde sondern auch das Universum offen steht. Bisher haben wir nur einen kleinen Teil unserer unendlichen Fähigkeiten erkundet.

 

Wie es scheint, sollten wir von Dunkelmächten bewusst im Tal der Ahnungslosen gehalten werden. Dem jedoch sollten wir mutig entgegentreten und unseren Geist auch für unsere spirituelle Seite öffnen. Tun wir dies nicht, müssen wir immer und immer wieder bewusstlos inkarnieren und immer und immer wieder im Elend versinken. Das kann doch nicht der Sinn unseres Lebens sein.

 

Egal wer oder was uns an die Erde bindet, wir können uns daraus befreien und unseren Geist bewusst durch die Dimensionen wandern lassen. Es bringt uns jedoch nichts, nach Schuldigen für unser Dilemma, dass wir in geistiger Umnachtung leben, zu suchen, wir müssen unsere geistigen und spirituellen Fähigkeiten bewusst schulen, um aus diesem Gefängnis zu entkommen. Vielen ist ihre einengende Situation nicht bewusst, weshalb sie sich von all den vielen weltlichen Ablenkungen faszinieren und einlullen lassen.

 

Film, Fernsehen, Internet, Sex, Drogen, Spielsucht, Völlerei und andere Exzesse, überall lauert die Verführung, die uns unsere kostbare Lebenszeit stielt, um unser Bewusstsein zu umnebeln und um uns klein zu halten. Dass wir durch diese vielen verlockenden Angebote absichtlich als unbewusste- und willenlose Arbeitssklaven und Konsumenten gehalten werden, kommt uns nicht in den Sinn.

 

Wenn wir jedoch erkennen, dass wir nur zum Vorteil einiger skrupelloser Mächte fremdgesteuert werden, sollten wir unseren Frust und unsere Wut darüber nicht durch Gewaltaktionen entladen, sondern unsere Emotional- und Mentalkörper von diesen Süchten und Verdunkelungen befreien.  Dazu ist – wie ich schon mehrfach empfohlen habe – Klärungsarbeit notwendig. Unsere inneren und äußeren Körper sind durch Exzesse aller Art verschmutzt, sodass wir kaum noch Zugang zu unserer Seele haben. Diese Reinigung ist jedoch notwendig, um unser inneres Licht und auch unsere geistige Schau wieder herzustellen. Dadurch erkennen wir auch wieder, wer wir sind. Unser ungeklärtes Ego steht unserem Erkennen solange im Weg, bis wir unseren Lichtkörper wieder freigelegt haben. Um zur Klarheit zu kommen, müssen wir allerdings unsererseits aktiv werden.

 

Den Weg in unsere wahre geistige Heimat können wir nur durch das Licht der Liebe wiederfinden. Dies mag für manche, die das noch nicht so recht verstehen, abgedroschen klingen, doch nur auf diesem Weg können wir dem weltlichen Elend, – welches geistige Dunkelheit ist – entwachsen. Wer genug davon hat, weltlichen Dingen nachzulaufen, sollte wissen wo es lang geht, um den lichtvollen geistigen Pfad, der in die absolute Freiheit führt, zu beschreiten. Die Liebe soll dabei immer unser Führer sein.

 

Entflieht jedoch nicht ganz dieser Welt, doch jagt nicht ständig nur dem Mammon und weltlichen Vergnügungen hinterher, sondern verschafft euch mehr Zeit für euch selbst und verwendet dann eure freie Zeit dafür, eure Seele zum Strahlen zu bringen. Gönnt euch Wellness für die Seele.

 

Lasst uns die Dunkelheit vertreiben und Licht auf die Erde bringen.

Alles ist gut - Ich vertraue auf den Gott in uns.

Bitte denkt darüber nach.

zur Startseite