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Artikel 01/2020 Bevölkerungswachstum und die Folgen
Liebe Geschwister, dieses Thema ruft zum baldigen Nachdenken und Handeln auf, denn es geht dabei um unsere Zukunft.
Der Blick in die Slums rund um den Globus lässt jeden fühlenden Menschen die Haare zu Berg stehen. Angesichts dieser Not ist es schwer nicht in Unmut zu geraten, wenn wir andernorts den unbeschreiblichen Reichtum und Luxus betrachten. Wer helfen will, der steht scheinbar machtlos vor einer Weltsituation, die sich einfach nicht verbessern lässt. Alle Hilfsprojekte und Versuche, die große Not zu lindern, haben bisher nicht viel geholfen. Sie würden auch nicht ausreichen, alle Hungernden mit Nahrung zu versorgen. Bisher gab es noch kein Rezept gegen den Welthunger.
Was sagt uns das für die Zukunft?
Es werden immer mehr Menschen geboren als sterben und das hat zur Folge, dass die Weltbevölkerung irgendwann aus allen Nähten platzt. Heute sind es bereits fast 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und lt. einer Statistik verdoppelt sich die Menschheit etwa alle 61 Jahre. Ist das nicht irre? Das heißt nach ungefähr drei Generationen. Wir sollten uns nicht mehr über Karnickel lustig machen. Der Mensch kann trotz Kondom und Pille seine eigene Vermehrung nicht so regulieren, dass er nicht zu einer Gefahr für sich selbst wird. Der einzelne Mensch kann da freilich nichts beeinflussen, außer er vermehrt sich nicht mehr. Doch das wäre auch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein.
Die Nahrungsquellen reichen in vielleicht schon naher Zukunft nicht mehr aus, um alle Menschen zu ernähren. Naturgewalten, die der Mensch nicht kontrollieren kann, Klimawandel, Überschwemmungen, Wassermangel, Trockenheit, Landverlust durch Dürre, und wer weiß was noch alles, stellen potentielle Gefahrenquellen für die Menschheit dar. Noch nie war die Gefahr so groß und eine stetig steigende Weltbevölkerung vergrößert sie noch mehr.
Dieses Schreckensszenario will sich keiner vorstellen und darum stecken auch alle Politiker die Köpfe in den Sand. Es kann noch eine Weile so gut gehen, doch es sollte allen klar sein, dass irgendwann eine natürliche Wachstumsgrenze erreicht ist. Die Menschen können ihr zerstörerisches Verhalten leider auch nicht ändern, sie verhalten sich wie ein Heuschreckenschwarm der einen Acker überfällt. Dies alles so zu sehen ist leider kein übertriebener Pessimismus. Ich wünschte, ich könnte es anders sehen.
Was geschieht, wenn sich nichts ändert?
Es sterben noch mehr Menschen an Hunger als bisher. Der soziale Friede wird anhaltend gestört sein, weil immer mehr Menschen gegen den Hunger und die verantwortlichen Regierungen protestieren. Dann beginnt das nicht mehr kontrollierbare Chaos, denn die Massen geraten außer Rand und Band. Die Regierungsverantwortlichen erlassen immer mehr Gesetze, welche die Freiheiten es Einzelnen immer mehr einschränken, doch damit lässt sich die innere Sicherheit auch nicht mehr gewährleisten.
Es bricht Anarchie aus, Freunde werden zu Feinden und jeder nimmt sich was er kriegen kann. Der Extremismus nimmt zu und Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Menschen trauen sich nicht mehr auf die Straßen, denn sie werden ständig bedroht und um ihr Hab und Gut gebracht. Es geht nicht mehr um die Freiheit sondern um das reine Überleben. Das Leben ist dann nicht mehr lebenswert.
Ist dies nur eine wahrscheinliche Zukunft? Kann sie geändert werden?
Liebe Geschwister, obwohl ich auf die größten Missstände in dieser Welt warnend hinweisen will, versuche ich doch immer auch, alternative Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, doch ich kann dies zu diesem Thema nicht. Es fällt mir dazu kein Rezept ein, außer, alles lässt sich ändern, von denen, die guten Willens sind. Dieses Thema jedoch ist ein Thema, das alle Regierungen auf der Welt zusammen lösen müssen und zwar bald, denn es geht dabei buchstäblich um Leben und Tod. Überlegt selbst, wohin die Tendenz schon jetzt weist.
Bitte glaubt nicht, dass diese Hinweise euch Angst machen möchte oder eure Lebensweise bewerten oder verurteilen sollen, ich bin nur in tiefer Sorge um den Frieden auf der Welt und um den Fortbestand der Menschheit. Es bringt meines Erachtens nichts, alles nur mit einer rosaroten Brille zu sehen. Ich glaube, dass, bevor sich etwas ändern kann, das Problem deutlich gemacht und von allen gesehen werden muss, um es zu ändern. Wenn wir alle nur sorglos in den Tag hineinleben, ohne an das Morgen zu denken und auch die Folgen des eigenen Tuns nicht erkennen, dann werden wir vom Schicksal überrollt. Ich möchte jedoch, dass jeder Mensch sich seiner Verantwortung bewusst wird und darüber nachdenkt, was er persönlich zum friedlichen Zusammenleben aller Menschen und den Erhalt der Erde beitragen kann. Das gezeigte Schreckensszenario muss nicht eintreten, wenn der Mensch einen bedächtigen und vorausschauenden Weg wählt. Dieser Weg kann allerdings nur der Weg der Liebe sein.
Unsere sexuelle Triebkraft ist zu stark und wir sind zu schwach, um unsere ungeregelte Vermehrung zu verhindern Wer gebietet uns dann Einhalt? Dieses Thema ist ein riesiges Tabu, da es in Glaubensfragen eingreift und das Potential für viele Ungerechtigkeiten hat. Wer will sich diesem Thema schon freiwillig stellen? Die zunehmenden Umweltkatastrophen und Seuchen nehmen uns diese Entscheidungen vielleicht ab. Auch wenn das Schicksal der Menschheit ungewiss ist, lasst uns trotzdem ein Bäumchen pflanzen.
Bitte denkt darüber nach.
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