Artikel 10/2019

Der spirituelle Zustand der Menschheit

 

 

Liebe Geschwister, 

 

es sieht leider nicht rosig aus in der Welt. Die Menschheit ist noch zum größten Teil im Tiefschlaf und spirituell noch nicht erwacht. Die Zahl der Lichtarbeiter nimmt zwar zu, doch angesichts der Zustände und Ereignisse in der Welt, sollten wir uns keine falschen Hoffnungen auf schnelle Besserung machen. Die Vergangenheit lehrt uns, dass das Übel in der Welt nicht ganz verschwindet, sondern sich unter besonderen Umständen immer wieder bemerkbar macht. Das Böse ist leider immer gegenwärtig. Wenn weltweit die Ungerechtigkeiten überwiegen, beginnt das Tier im Menschen zu erwachen. Dies ist eine Zeit besonderer Wachsamkeit für Menschen, die das Gute wollen.

 

Wenn wir uns vorstellen, dass es bei über sieben Milliarden Menschen immer einen gewissen Prozentsatz an Menschen gibt, die das Böse verherrlichen, dann müssen zivilisierte Gesellschaften stets auf der Hut sein. Meiner persönlichen (nicht repräsentativen) Einschätzung nach, besteht die Menschheit aus 20% bedrohlich dunkelsten Wesenheiten. 70% davon sind graue Wesenheiten  und nur 10% davon sind wirklich lichtvolle Wesenheiten. Dies schwankt natürlich von Land zu Land. Hier ist die Gesinnung gemeint, die durch Handeln sichtbar wird.

 

 Dunkle Wesenheiten sind zu allen Schandtaten bereit. Unter ihnen gibt es alle Arten von Schwerstverbrecher, Mörder, Kinderschänder, Vergewaltiger, Terroristen. Menschen der übelsten Sorte sind hier vertreten. Rücksichtslos versuchen sie Macht über andere zu gewinnen oder unterstellen sich gleichgesinnten Führern, um Angst und Schrecken unter den Menschen zu verbreiten. Unter ihnen sind Despoten, Gelangweilte, ignorante Egoisten, von der Gesellschaft Ausgeschlossene und alle Arten von Irren. Sie begehen ihre Schandtaten ohne Mitgefühl. Liebe ist für sie ein Fremdwort. Auch wenn sie über reichhaltiges Wissen und große Intelligenz verfügen, sind ihr Herz und ihr Verstand noch vollkommen unterentwickelt. Sie sind für die Mitmenschen gefährlich, weil sie skrupellos und ohne moralische Hemmungen sind. Sie haben einfach noch kein Verständnis dafür, was einen zivilisierten Menschen auszeichnet. Sie erkennen den Wert des Menschseins noch nicht. Sogar ihr eigenes Leben ist ihnen nichts wert. Leider sind diese Menschen resistent gegen jede Vernunft.

 

 Die große graue Masse der Menschheit besteht aus Menschen, die noch nicht wissen, auf welcher Seite sie stehen. Sie sind wie Blätter im Wind, denn sie haben noch keine klare innere Ausrichtung und lassen sich darum auch mal von der dunklen Seite verführen. Sie haben noch keine wirklich feste eigene Meinung und geben ihre Stimme gerne an vermeintliche Autoritäten ab. Mit dem Recht und dem Gesetz nehmen sie es auch noch nicht so genau und setzen öfter mal ihre Ellbogen ein, um ihre Mitmenschen zu übertrumpfen. Korruption, Betrug, Mobbing sowie Neid, Eifersucht und Missgunst ist unter ihnen noch weit verbreitet. Wenn die Zeiten gut sind, schwelgen sie im Lebenshunger und Exzessen. Sind die Zeiten schlecht, suchen sie gerne Schuldige und wenden sich an vermeintlich bessere Führer. Diese Menschen suchen immer nur ihren persönlichen Vorteil und sind darum äußerst verführbar und unberechenbar.

 

Schoppen, Poppen, Chillen, Schönheitswahn, Konkurrenzdenken, Eindruck schinden wollen und alle Arten von Extremen sind ihre Leidenschaft. Sie sind weitgehend auf Materielles und Vergnügen ausgerichtet. Ihr Verhalten ist im Allgemeinen noch sehr oberflächlich. Wenn sie ein gutes, aber rechtens nicht ganz einwandfreies Geschäft wittern, blenden sie gerne auch mal ihr schlechtes Gewissen aus. Sie brauchen Brot und Spiele, um bei Laune gehalten zu werden. Gäbe es die Gesetze nicht, würde allerorten Chaos herrschen. Trotz allem kann man diese Hauptgruppe nicht als schlechte Menschen bezeichnen. Sie sind eben kindlich, naiv und leichtgläubig und lassen sich schnell beeinflussen, allerdings nicht, weil sie dumm wären. Viele sind leider mental oft nicht in der Lage, den Ernst einer Situation zu checken. Von ihnen geht jedoch alle Macht aus. Sie sind es, die durch ihr Gruppendenken über Krieg und Frieden in der Welt entscheiden.

 

Lichtvolle Wesenheiten sind Menschen, die dem Wohle aller dienen und bedingungslos das Gute wollen. Leider sind diese Weltendiener in der Unterzahl, weshalb ihr Wirken in Zeiten großer Not kaum bemerkt wird. Gäbe es diese Gruppe aber nicht, wäre es sehr schlecht um die Menschheit bestellt. Diese Gruppe neigt jedoch leider dazu, in allen Menschen nur das Gute zu sehen. Durch naive Vertrauensseligkeit ergibt sich leider nicht immer nur Gutes. Herz und Verstand sollten darum auch bei ihnen immer ausgeglichen sein.

 

Die Menschheit verhält sich nach lange anhaltenden Friedenszeiten wie der Esel auf dem Eis. Sie langweilt sich und schläft dann gerne ein. Bedrohungen, die plötzlich den inneren und äußeren Frieden stören, lässt sie kurzzeitig wieder wach werden. Die Mehrzahl der Menschen ist sehr träge, denn sie beginnen oft erst dann nachzudenken, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Dann wollen sie schnelle Lösungen, um wieder in Schlaf verfallen zu können.

 

Die Weltsituation sieht jedoch nicht nach schnellen Lösungen aus. Nach den Vorhersagen von Nostradamus könnte man annehmen, dass jetzt das Tier los ist. Terror steht für das Tier im Menschen. Wenn das stimmen sollte, dann möchte man erst gar nicht noch weiter in die Zukunft blicken. Die derzeitige weltweite Terrorbedrohung ist allerdings ein sehr ernstzunehmendes Zeichen dafür, dass etwas in der Welt nicht mehr in Ordnung ist.

 

Zu lange haben wir uns auf der Sonnenseite des Lebens in vermeintlicher Sicherheit gewähnt. Wir wollen einfach nicht unsere Komfortzone verlassen und haben dabei vergessen, dass wir EINS sind und wir - jeder Einzelne von uns - für alles, was auf der Welt geschieht, die Verantwortung tragen. Es ist also höchste Zeit, um zur Besinnung zu kommen. Wir sind Geist und nicht der Körper, in dem wir uns befinden. Wir können Materie teilweise beherrschen, aber nicht bezwingen. Nach unserem Tod können wir nichts Materielles – sondern nur geistige Erkenntnisse - mitnehmen. Wenn wir es versäumt haben, uns auf das Geistige auszurichten, müssen wir uns wieder einer erneuten Inkarnation stellen, um unser Versäumnis nachzuholen.

 

Geistiges Streben ist darum so wichtig für alle Erdenbewohner. Hoffentlich begreifen dies auch noch viele weitere Menschen und machen sich auf den Weg, um nach ihren wahren Wurzeln zu suchen. In jüngster Zeit ist Corona als ein weiterer deutlicher Weckruf erschienen. Für die Menschheit ist es höchste Zeit, aufzuwachen.

 

Bitte denkt darüber nach.

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