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Dieser Artikel von 10-2020 ist bereits überholt. Derzeit 10-2021 ist alles wieder relativ ruhig, doch wer weiß, was die Zukunft noch alles für uns bereithält? Die Geschichte könnte vielleicht schnell wieder aktuell werden. Ich lasse darum den Artikel als Rückschau stehen. Rette sich, wer kann
Liebe Geschwister,
die Welt ist wie gelähmt, doch ein Ende der Corona-Pandemie ist nicht in Sicht. Unsere Freiheiten sind auf fast allen Ebenen bereits drastisch eingeschränkt, dennoch wir müssen zwangsweise noch weiter mit dem Übel leben. Die meisten Menschen versuchen in der Krise tapfer und achtsam zu sein, andere wiederum sträuben sich gegen jede Vernunft, indem sie den Virus einfach ignorieren. Das Alltagsleben ist seit der Krise extrem aus den Fugen geraten, jeder sehnt sich nach Normalität, doch jeder Versuch den Virus abzuschütteln ist zum Scheitern verurteilt. Kein Mensch kann sicher sein, dass es ihn nicht auch trifft. Im ersten Jahr forderte die Pandemie weltweit bereits über eine Million Opfer und trotz aller Schutzmaßnahmen nehmen die Ansteckungsraten weiter zu. Es scheint fast so, als befände sich der Virus schon überall in der Luft und wir könnten ihm nicht mehr entkommen. Die Situation ist irgendwie unwirklich. Wir erkennen nun weltweit, wie hilflos wir sind und wie empfindlich das Leben doch ist.
Der Klimawandel mit Sturmfluten, Feuersbrünsten und Dürre ist im vollen Gange und wer diesen Wandel noch leugnet, steckt seinen Kopf sehr tief in den Sand. Zu all dem, was schon an Katastrophen in der Umwelt sichtbar ist, zeichnen sich immer weitere Katastrophen ab. Waldsterben, Insektensterben, immer mehr tote Wildtiere und nun auch noch der Mensch. Sind der Raubbau an der Natur, Insektizide, Laborversuche, Genmanipulationen und unsere Gier nach immer mehr, die Ursache für das aufziehende Unheil? Wer weiß schon, was als Nächstes kommt?
Hat der Mensch das alles verursacht und wer hat all das zu verantworten? Schlägt die Natur jetzt zurück? Ist das vielleicht erst der Anfang?
Wir brauchen wirklich keine höhere Macht für unsere Lage verantwortlich machen, denn die Strafe für unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber der Natur und dem Leben haben wir selbst heraufbeschworen. Wir ernten nun, was wir gesät haben. Die Situation ist todernst und zwingt uns zum Nachdenken. So weiterzumachen wie bisher wird nicht mehr möglich sein, denn wir haben den Eingriff in die Natur maßlos übertrieben. Uns ist nicht klar, dass wir uns mit unserer Verschwendungssucht unser eigenes Grab schaufeln. Viele Menschen sind zwar mittlerweile aufgewacht, doch die Masse schläft immer noch und schreit nach mehr. Der Masse ist der Ernst der Lage noch immer nicht bewusst.
Es liegt in der Natur des Menschen, in den Tag hinein zu leben und es sich bequem zu machen und das, ohne über die Folgen seines Tuns nachzudenken. Achtsamkeit und Verzicht kennen die meisten Menschen leider nicht. Sie nehmen sich gedankenlos alles, was sie kriegen können. Doch wenn der Mensch seine Grenzen nicht kennt und sie immer weiter überschreitet, erhält er nach einer gewissen Zeit unausweichlich die Quittung dafür. Dieses Naturgesetz sollten wir anerkennen. Leider hat die Menschheit in der Masse nicht die geistige Reife, um im Einklang mit der Natur zu leben, weshalb wir alle zusammen eine harte Lektion erteilt bekommen.
Der Countdown hat schon begonnen, denn die Menschheit verdoppelt sich rasant und das kann nicht gestoppt werden, doch die Erde ist begrenzt und kann keine unbegrenzte Zahl an Menschen beherbergen. Durch das ungebremste Wachstum an Menschen und Verbrauch reduziert sich die Menschheit irgendwann selbst. Wie wir bereits deutlich sehen, kommen immer mehr Plagen über uns. Das blanke Entsetzen wird wohl die am Härtesten treffen, die sich in ihren Wolkenkratzern und mit ihren prall gefüllten Geldsäcken noch sicher fühlen. Auch sie haben keine zweite Erde, auf die sie flüchten könnten. Selbst wenn Möglichkeiten gefunden werden könnten, alle Menschen mit Nahrung und lebensnotwendigen Gütern zu versorgen, so läuft die Uhr trotzdem schon rückwärts. Wir haben den Zenit bereits überschritten.
Rette sich wer kann. Doch wohin?
Wir haben keine Rettungskapsel und dass Außerirdische uns retten, ist doch eher unwahrscheinlich. Bisher haben wir nichts gelernt, weshalb sollten wir dafür auch noch eine Belohnung erhalten? Jetzt hätten wir wieder eine Gelegenheit, unsere Menschlichkeit zu beweisen, indem wir besonnen kürzertreten, doch ob wir es noch schaffen, unsere Art zu erhalten, liegt in den Sternen. Haben wir überhaupt noch eine Zukunft?
Neben der Notwendigkeit, die Erde und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, besteht jetzt auch die Notwendigkeit, uns auf unsere geistigen Wurzeln zu besinnen. Wir sind im Kern geistige Wesen und nur vorübergehend Gäste auf der Erde. Diese Tatsache haben wir vergessen, stattdessen haben wir uns auf dem Planeten Erde breitgemacht, als wäre er unser Besitz, mit dem wir machen könnten, was wir wollen. Dass es nicht so ist, wird uns nun mit aller Deutlichkeit gezeigt. Dennoch wäre es schade, wenn wir uns aus Dummheit selbst ausrotten würden. Vielleiht haben wir noch eine Galgenfrist und können unsere Arche doch noch retten. Die Hoffnung stirbt ja zuletzt.
Lasst uns über Lösungswege aus der Misere nachdenken. Dann wird vielleicht doch noch alles gut.
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