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Artikel 05/2020 Rettet die Menschheit
Liebe Geschwister, was können wir tun, um die drohenden Umweltkatastrophen abzuwenden?
Zunächst müssen wir die Probleme erkennen und benennen. Die Umweltsünder sind bereits entlarvt und benannt. Nun gilt es, sie unschädlich zu machen. Das wäre nicht so schwer, wären da nicht massive Wirtschaftsinteressen, gefährdete Arbeitsplätze und materielle Einbußen zu befürchten.
Die Politik traut sich nicht gegen die übermächtige Lobby der Umweltzerstörer anzutreten, deshalb versucht sie es beim kleinen Mann. Er soll bei zu hohem Verbrach materieller Güter finanziell sanktioniert werden, denn das hat ja bisher auch immer gewirkt. Doch bis diese umstrittenen Maßnahmen greifen, wird die Umwelt weiter unwiederbringlich zerstört werden.
Leider fehlt uns die Zeit, um die Umweltschäden auf diese Weise zu reduzieren, denn die beschlossenen Maßnahmen treffen nicht den Kern des Problems. Es wäre wichtig, jetzt die CO2-Erzeuger, wie den Straßen- Luft- und Seeverkehr, die Kohlekraftwerke u.v.m. zu reduzieren oder gar sofort zu stoppen.
Es fehlen jedoch bisher genügend brauchbare Alternativen, um die Lücken auszugleichen, ohne dass es bei den Menschen zu Spannungen und Grabenkämpfen kommen würde. Möglicherweise ist es auch schon zu spät und das Weltklima ist nicht mehr zu retten. Wenn wir es dennoch nicht weiter versuchen, das drohende Unheil abzuwenden, wird die Masse der Menschheit Überlebensprobleme bekommen.
Die Wissenschaftler warnen schon seit Jahrzehnten und rufen die Verantwortlichen in der Gesellschaft, in der Politik und bei der Wirtschaft eindringlich zum Handeln auf. Ihre wissenschaftlichen Modellrechnungen werden von den Veränderungen im Weltklima sichtbar bestätigt und verheißen nichts Gutes.
Jeder müsste eigentlich erkennen, dass es sich dabei nicht um Unkenrufe oder um Schwarzseherei handelt, denn wir alle spüren die Auswirkungen des Klimawandels bereits vor unserer Haustüre. Wer dies immer noch leugnet, dem fehlt es entweder an Verstand oder er will, auf Teufel komm raus, nicht auf seinen Luxus und sein pralles Leben verzichten. Unser größtes Problem in nicht ferner Zukunft jedoch wird die Überbevölkerung und das fehlende Nahrungsangebot sein. Der Mensch selbst ist das größte Problem für die Natur und für sich selbst.
Wir sollten uns nicht länger etwas vormachen, ohne drastische Einschränkungen und Verzicht auf ressourcenverschlingende Konsumgüter werden wir die drohende Katastrophe nicht abwenden können. Wir haben bisher alle Warnungen überhört, deshalb weist uns die Natur unerbittlich in die Schranken. Dennoch haben wir noch die Wahl, weiterhin in Saus und Braus zu leben und zu feiern, bis der Exodus kommt oder wir nehmen die Lage endlich ernst und versuchen, noch auf dem letzten Drücker, die von uns verursachten Schäden einzudämmen.
Die Massen sind zwar im Verzicht geübt, ob sie jedoch weitere Einschränkungen hinnehmen können und wollen, ist fraglich. Ohne effektive Gegenmaßnahmen müssen wir uns jedoch auf weitere, noch größere Einschränkungen einstellen. Wir müssen als Menschen erkennen, dass uns die Natur nicht gehört und wenn wir sie weiterhin missachten und ausbeuten, wird sie uns weitere Lektionen erteilen, bis wir endlich lernen unseren Größenwahn loszulassen.
Es macht Sinn, uns einmal die Folgen unserer Verschwendungssucht und unsere Gebietsansprüche vor Augen zu führen, indem wir uns aus dem Weltall die Ausmaße unserer Millionenmetropolen ansehen und darüber nachdenken, was passieren könnte, wenn eine weltweite Hungersnot ausbrechen würde. Wir sollten uns alle klar machen, was auf uns zukommen kann, wenn unsere, zu spät eingeleiteten Gegenmaßnahmen, nicht mehr wirken können. Auch nicht ein Reicher wird davon verschont bleiben.
Einen kleinen Vorgeschmack, was passieren könnte, sollte uns die derzeitige Corona-Krise klargemacht haben. Jeder von uns ist spätestens jetzt aufgerufen, über sein bisheriges und zukünftiges Leben nachzudenken. Was liegt noch im Bereich des Möglichen, welche Spielräume haben wir noch und sind wir als Menschheit in der Lage, unseren Überlebenswillen weltweit zu bündeln, um erfolgreich ein Massensterben aufzuhalten oder ist unser Exodus schon besiegelt? Haben wir als Gemeinschaft aller Menschen den Verstand, um uns zu retten oder kann uns nur noch eine höhere Macht stoppen?
Liebe Geschwister, lasst uns dennoch ein Bäumchen pflanzen und uns gegen die übermächtige Bedrohung, die wir selbst heraufbeschworen haben, ankämpfen. Gott sei uns gnädig, denn wir sind unreife und unvernünftige Kinder, die nicht wissen was sie tun. Möge es noch nicht zu spät sein.
Bitte denkt darüber nach.
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