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Dieser Artikel von 04-2020 ist bereits überholt. Derzeit 10-2021 ist alles wieder relativ ruhig, doch wer weiß, was die Zukunft noch alles für uns bereithält? Die Geschichte könnte vielleicht schnell wieder aktuell werden. Ich lasse darum den Artikel als Rückschau stehen. Gedanken zur (damaligen) aktuellen Lage
Liebe Geschwister,
in Zeiten der Corona-Krise sollten wir alle besonders zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, denn nun merken wir, dass alles, was wir als selbstverständlich hielten, es nicht ist. Wie kostbar unser Leben eigentlich ist, merken wir immer erst, wenn unsere Gesundheit bedroht ist. Wer hätte gedacht, dass die gesamte Menschheit von einem winzigen Virus in die Knie gezwungen werden könnte. Wir hatten alles und konnten uns alles leisten, doch nun erfahren wir, wie schnell alles vorbei sein kann. Dies ist für viele ein Schock, der bis ins Mark erschüttert.
Wir erfahren gerade auch, wie hilflos wir als Mensch doch gegenüber diesem unsichtbaren Gegner sind. Dieses Schreckensszenario gab es bisher nur in Filmen und jetzt spüren wir die Bedrohung tatsächlich auch hautnah. Die Situation macht sprachlos und auch etwas kleinlaut, denn wir haben unsere Macht maßlos überschätzt. Auch unsere täglichen Streitereien erscheinen nun geradezu lächerlich, angesichts dessen, dass unser Leben und unsere Existenz auf dem Spiel stehen. Die gesamte Menschheit ist davon betroffen. Kann dies alles nur Zufall sein?
Was sollten wir daraus lernen?
Wir sind nicht die Herren auf diesem schönen Planeten. Diese weltweite Pandemie sollten wir nun als eine deutliche Warnung verstehen, die uns zeigt, wie angreifbar wir doch sind. Alles was wir unbedacht tun, kann uns auch gefährlich werden. Derartige Gefahren lauern auch in Zukunft überall, wenn wir weiterhin zu sorglos und zu rücksichtslos mit der Natur umgehen. Wir befinden uns inmitten eines globalen Prozesses, der unser aller Leben auf den Kopf stellt, dazu gehört die Klimaveränderung, die ständig zunehmenden Naturkatastrophen und nun haben wir es mit einer Seuche biblischen Ausmaßes zu tun.
Alle Hinweise die uns die Natur immer wieder gab, haben wir nicht ernst genommen und müssen nun mit den Folgen klarkommen. Wenn wir überleben wollen, müssen wir endlich verstehen, dass wir nur mit der Natur und nicht gegen sie arbeiten können. Können wir das auch in der Masse verstehen oder werden wir weiterhin rücksichtslos unserem Egoismus frönen? Unseren Verbrauch an Ressourcen und unsere Gier nach Konsum müssen wir dabei allerdings drastisch einschränken.
Können wir das auch?
Liebe Geschwister, nach der Krise wird alles anders sein, es sei denn, wir ignorieren alle Fingerzeige und kehren wieder sorglos zur gewohnten Tagesordnung zurück. Können wir uns ändern oder müssen wir auf den nächsten – noch schlimmeren - Fingerzeig warten?
Bitte denkt darüber nach
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