September 2021

Himmel auf Erden

 

 

Liebe Geschwister,

Wie könnte der Himmel auf Erden wieder erreicht werden?

 

Wie sieht die Erde heute aus? In vielen Teilen der Welt herrschen Leid und Elend, Hunger in Afrika und Latein Amerika, Unterdrückung der Frauen, der Schwachen und Minderheiten, Terror, Korruption, Mord und Totschlag, Glaubenskriege, Verfolgung und noch viel Elend mehr, was es anzuprangern gäbe. Überall auf der Welt gibt es noch offene Baustellen. Um diese zu beseitigen, müssen wir als verantwortungsvolle Menschen mitanpacken.

 

Vielfach sind es die Regierungen, die das Übel noch verstärken, denn viele wirtschaften in die eigene Tasche oder fördern unüberlegt die Zerstörung der Natur durch übertriebenes Konsumwachstum und denken dabei nicht wirklich an das Wohl des Volkes und unserer Mutter Erde. Um den Himmel auf Erden wieder zu erschaffen, muss sich all das ändern, was gegen das Leben gerichtet ist. Die vielen Hilfsorganisationen arbeiten unermüdlich daran, den Armen und Schwachen zu helfen, doch trotz all ihres liebevollen Einsatzes hat sich kaum etwas geändert. Was muss noch mehr getan werden?

 

Um das Denken der Masse zum Guten zu verändern, braucht es einen langen Atem. Mit Geld allein ist nichts zu erreichen. Es braucht den Willen zum Guten und zwar von allen Menschen. Leider sind viele in ihren Herzen noch so verschlossen, das sie statt für das Wohl aller zu sorgen, dagegen arbeiten. Also müssen wir die Herzen der Trübsinnigen und Verstockten ansprechen und öffnen. Damit dies auch gelingen kann, müssen wir Überzeugungsarbeit leisten.

 

Die alten Religionen haben keine wirkungsvollen Argumente, um die Menschen wirklich aufzurütteln und stark zu machen. Im Gegenteil, viele Lehren wollen den einzelnen klein und unwürdig halten, um ihre kostenpflichtige Mitgliedschaft in ihrem Verein zu sichern.

 

Um dem entgegenzusteuern braucht es starke Autoritäten die sich dem Wohl aller verpflichtet haben und sich für das wahre Gute in der Welt einsetzen wollen. Dazu muss das Selbstbewusstsein der Menschen gestärkt werden, denn ein sich unwürdig fühlender Mensch kann nichts Positives bewirken. Diese souveränen Helfer müssen noch viel mehr werden um sichtbare Resultate zu erzielen. Was aber bringt die Menschen dazu, hierbei mitzuwirken?

 

Der Mensch braucht Klarheit, um sich einer guten Sache auch anzuschließen, darum sind Aufklärung und Einsicht notwendig. Wir sind jedoch leider vielfach mit unseren eigenen Problemen und Überlebensängsten so beschäftigt, sodass uns der Mut und die Kraft fehlen, uns auch noch dafür einzusetzen. Der Wunsch zu helfen ist sicherlich in vielen Menschenherzen vorhanden, doch das Fleisch ist schwach. Unsere Hilflosigkeit können wir nicht so einfach abschütteln. Hier hilft nur eins, wir müssen uns selbst stark machen und Wege aus der Misere suchen. Wenn wir uns der Verzweiflung, den Zweifeln und unseren Ängsten hingeben erreichen wir nichts. Um jedoch auch kraftvoll mithelfen zu können, brauchen wir einen geklärten Gefühlskörper, der frei von Ego ist. Nur ein friedliches Zusammenleben und das WIR bringt uns weiter.

 

Gerade eben erst begreifen wir die Notwendigkeit, die Natur zu schützen, als Nächstes müssen wir auch die Notwendigkeit einsehen, uns der Natur anzupassen, um uns selbst zu schützen. Wenn doch alle Menschen verstehen würden, dass in jedem von uns die Kraft schlummert, sein eigenes Schicksal zu lenken und zu verbessern, dann kämen wir schneller an das gewünschte Ziel. Die Widrigkeiten, um voran zu kommen, liegen vielfach im Denken der Menschen die uns noch Übles wollen. Sie verstehen noch nicht die Notwendigkeit des gemeinsamen positiven Handelns.

 

Ich sehe meine Aufgabe darin, auf Missstände hinzuweisen und zum Denken anzuregen. Mehr kann ich derzeit auch nicht tun. Liebe Geschwister, steht auf und beteiligt euch nach euren Möglichkeiten am Aufbau des Himmels auf Erden. Macht euch stark und lasst uns mutig voranschreiten.

  

Möge der Himmel uns beistehen.

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