Gott und Politik

Inspiriert von Meister El Morya

 

 

Geliebte Herzen,

 

Regierungen, die für das Wohlergehen der Menschen Verantwortung tragen, sollten sich von religiösen Dogmen in der Politik fernhalten. Das einzige Dogma, das annehmbar wäre, ist die Liebe. Wahre allumfassende Liebe, als Grundlage für Politik zu wählen, wäre freilich das höchste Ideal.

 

Religiöse Fanatiker in einem Regierungsamt legen einem Volk, dessen Lenker sie mit aller Macht sein wollen, meist strengste Verhaltensregeln auf, denen kein Mensch gerecht werden kann. Die Bürger leben durch ihr willkürliches Diktat ständig in Angst und Schrecken. Wenn das kleinste Fehlverhalten gegen ihre unmenschlichen Gesetze auch noch mit der Todesstrafe belegt wird, zeugt dies doch von ihrer Gottlosigkeit und hat rein gar nichts mit Liebe zu tun. Gott ist barmherzige Liebe und in allem präsent, er würde niemals gegen seine eigene Schöpfung Gewalt anwenden. Diktatorische Regierungen, die ein Volk mit religiösen Wahnvorstellungen knechten, versündigen sich gegen das Volk und gegen Gott. Sie wissen leider nicht, was sie tun.

 

Wenn sich ein aufrechter Bürger für eine politische Laufbahn entscheidet, sollte er sein persönliches Wollen hintanstellen und sich nur auf das höchste Wohl des Landes und der Bürger konzentrieren. Ein politisches Amt ist eine Berufung und kein Instrument der Selbstdarstellung. Sich in den Dienst der Menschheit zu stellen, verlangt vollen Einsatz und bringt große Verantwortung mit sich, ist jedoch auch eine ehrenvolle Aufgabe, die Anerkennung und Respekt verdient. Da jedoch der Mensch fehlbar ist, kann es immer auch leicht zu Irrtümern und Fehleinschätzungen kommen. Eine falsche Entscheidung kann jedoch, wenn sie als solche erkannt wurde, auch wieder korrigiert werden.

 

Ein Volk besteht aus vielen unterschiedlich entwickelten Seelen, viele sind noch sehr unerfahren und darum leicht zu verunsichern und zu beeinflussen. Ein Politiker, der einem gutgläubigen Volk Versprechungen macht, die nicht einzuhalten sind, verhält sich unmoralisch und gewissenlos. Eine äußere schillernde Erscheinung und ein gespielt souveränes Auftreten können trügen, sie sind kein Garant für Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Wenn sich eine skrupellose Person durch Falschangaben ein Präsidentenamt erschleicht, zeigt sie spätestens wenn sie an der Macht ist, ihr wahres Gesicht. Solch ein Machthaber füllt sich die Taschen und lässt das Volk hungern. Wenn die Wirtschaft des Landes durch Misswirtschaft, Gewalt und Korruption in den Ruin gestürzt wurde, kann das Volk nur noch seinen Irrtum einsehen und auf Neuwahlen hoffen.

 

In noch vielen Ländern der sogenannten Dritten Welt regieren Diktatoren, denen der Wille und das Wohl des Volkes egal sind, sie wollen nur ihre eigenen egoistischen Ziele verfolgen. Dort, wo Angst und Terror regieren, leben die Menschen in erbärmlichen Verhältnissen, doch auch Völker lernen durch Versuch und Irrtum. Als eine Gemeinschaft aller Seelen eines Volkes, müssen alle Bürger gemeinsam die Verantwortung für ihre Lebenslage tragen, ob diese nun gut oder schlecht ist. Sie entwickeln sich im Lauf der Geschichte, leider oft nur langsam, zu höherem Verstehen hin. Ihr geistiger Fortschritt zeigt sich dann jedoch auch in der Wahl ihrer Politiker.

 

Nur in einem freien Land, in dem sich alle gegenseitige Wertschätzung und Respekt entgegenbringen und in dem alle auch auf das Wohl der Natur achten, lässt es sich in Frieden und Wohlstand leben. Menschen, die sich ein besseres Leben wünschen, müssen sich notwendigerweise für die Liebe entscheiden. Liebe beflügelt, Angst lähmt. Diese einfachen Regeln haben nur leider noch nicht viele begriffen.

  

ICH BIN El Morya

Ich möchte euch den Sinn der Liebe näherbringen.

 

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