|
Dezember 2021 Natürliches Gleichgewicht
Liebe Geschwister,
überall dort wo der Mensch eingreift, wird das natürliche Gleichgewicht in der Natur gestört. Es scheint nun so, als wäre das natürliche Gleichgewicht soweit gestört, dass die Natur salbst nach einem Gleichgewicht suchen muss. Wir Menschen haben bereits ein natürliches Maß überschritten und wundern uns immer noch über die zunehmenden Umweltkatastrophen und auch über unseren lästigen Angreifer mit Namen Corona. Obwohl wir von Wissenschaftlern schon vor langer Zeit gewarnt wurden, scheinen wir immer noch nicht den Ernst unserer Lage zu begreifen. In unserer Überheblichkeit, legen wir bei unserer Umweltzerstörung, sogar immer noch einen Zahn zu.
Wenn eine Tierart z.B. Rehe oder Wildschweine sich zu sehr vermehren, werden sie für die Natur zu einer Plage. Als natürliches Ausleseverfahren treten dann vermehrt Raubtiere oder Seuchen auf den Plan, welche die Herden wieder auf ein erträgliches Maß reduzieren. Auch der Mensch unterlag einstmals diesem Gesetz der Natur, doch er fand Mittel und Wege um dieses Gesetz zu umgehen. Die Natur ist sehr geduldig, doch sie kann mit unserem Treiben nicht einverstanden sein und rüstet nun zum Gegenangriff. Was wir heute an Katastrophen erleben, sind Überlebensstrategien der Natur. Wir haben es mit einer Intelligenz verscherzt, die wir noch nicht mal kennen, geschweige denn anerkennen wollen.
Der intelligente Mensch begann irgendwann der Natur ein Schnippchen zu schlagen, indem er durch medizinische Errungenschaften Krankheiten immer wieder abwehrte und schließlich seine Lebenszeit enorm steigerte. Der technische Fortschritt machte ihn zum Herrn über Leben und Tod. Der Mensch sieht jedoch überall Feinde, die er abwehren muss, wenn er überleben will. Seuchen und Kriege waren lange Zeit eine große Herausforderung für ihn, die er für immer beenden wollte. Durch die nukleare Aufrüstung wurde ein lange andauernder Friede geschaffen, doch da man sich scheinbar nie sicher fühlen kann, werden immer mehr Vernichtungswaffen erschaffen. Wer weiß - ob sich das nicht eines Tages rächt? Der Mensch strebt nun auch danach, den Weltraum zu erobern, denn dem Menschen sind scheinbar keine Grenzen mehr gesetzt. Dies alles sind enorme geistige Leistungen, auf die der Mensch mit Recht stolz sein kann. Doch wo bleibt seine seelische Entwicklung?
Wir leben nun aufgrund dieser irdischen Leistungen schon sehr lange wie die Made im Speck und unser zügelloser Schaffensdrang lässt uns nicht darüber nachdenken, was wir dafür an Zerstörung in der Natur angerichtet haben. Wir fühlen uns ja der Natur überlegen und so breiten wir uns immer weiter aus. Wir können wohl auch nicht anders. Nach einer Hochrechnung sollten es nach sieben Verdoppelungen im Jahr 2450 ca. 1300 Milliarden Menschen auf der Erde geben. Man möge sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen.
Wenn wir nachdenken, müssen wir erkennen, dass wir für die Natur zum Schädling geworden sind und nach dem Gesetz der Natur, das Maß schon jetzt überschritten haben. Obwohl wir doch denkende und auch intelligente Wesen sind, haben wir dieses Gesetz, in Bezug auf uns, noch nicht begriffen. Unsere zügellose Vermehrung, wird uns eines Tages zum Verhängnis werden, denn die Natur greift bereits zu drastischen Mitteln um uns unsere Grenzen aufzuzeigen.
Corona ist eine weltweite Seuche, die wir trotz unserer Schlauheit nicht in den Griff zu bekommen scheinen. Der Virus erweist sich als so intelligent, dass er all unsere Versuche ihn auszumerzen, widersteht. Für die Zukunft lässt uns das nichts Gutes erahnen, denn auch wenn wir ihn bezwingen sollten, dann sind noch weitere und noch viel gefährlichere Angriffe, von Seiten der Mikroorganismen, zu erwarten. Der angebliche Feind rüstet auf. Wer sitzt da wohl am längeren Hebel?
Unsere Überbevölkerung, bringt uns neue, kaum lösbare Probleme, denn allmählich wird es auch eng auf unserem Planeten. Aufgrund dessen, sind schon aus unseren Reihen, vermehrt Aggressionen und Gewaltausbrüche zu beobachten. Auch aus Nachbarländern sind zunehmende Kriegsdrohungen vernehmbar, die unseren Frieden gefährden könnten. Die Natur selbst wehrt sich ja bereits seit längerer Zeit mit allen Mitteln, denn Stürme, Fluten und Feuersbrünste sind überall auf der Welt zu beobachten. Dürre, Lebensmittel- und Wasserknappheit, bisher nur in einigen Teilen der Welt sichtbar, bedrohen bereits auch unsere Nahrungsversorgung vor Ort. Wir befinden uns bereits in einem bedrohlichen Abwärtsstrudel.
Wir haben uns die Natur zum Feind gemacht und das ist gar nicht gut. Unsere zerstörerische Rolle dabei, haben wir noch nicht gecheckt, denn wir wollen uns ja immer noch weiter ausbreiten. An eine Reduzierung unserer Habgier ist nicht zu denken, denn wir machen ja ungebremst weiter wie bisher. Selbst wenn wir inzwischen durch umweltfreundliche Projekte versuchen, uns der Natur anzupassen, bleiben wir für sie in der Masse immer noch ein Schädling, den sie zu bekämpfen sucht. Wir werden bereits erkennbar von allen Seiten attackiert, doch wir unternehmen so gut wie nichts, um drohendes Unheil von uns abzuwenden. Diese Uneinsichtigkeit, verheißt für unsere Zukunft, dass wir noch unruhigeren Zeiten entgegengehen. Wenn wir es nicht schaffen uns auf natürliche Weise zu begrenzen, dann nimmt die Natur ihren Lauf und nimmt uns die Entscheidung ab.
Der Mensch ist in die Natur eingebunden, doch er verhält sich gegen seine Natur, indem er ein unnatürliches Klima schafft. Aus der Sicht der Natur ist der Mensch ein übermächtiger Parasit geworden, der das Gleichgewicht empfindlich stört. Seuchen sind ein von der Natur ausgehendes Regularium, um ein gestörtes Gleichgewicht wieder auszugleichen, auch wenn dies Tod bedeutet. Der Mensch jedoch will die Natur gewaltsam beherrschen und indem er dies versucht, macht er sich zum Feind der Natur.
Die menschliche Intelligenz sucht immer einen Weg, um Krankheiten oder Naturkatastrophen abzuwenden, jedoch meist mit Mitteln die der Natur schaden. Der Mensch erkennt leider nicht, dass sich sein Verhalten früher oder später gegen sich selbst richtet, wenn er immer nur gegen die Natur arbeitet. Mit diesem egoistischen Verhalten zerstört er nicht nur die Natur sondern auch seine Existenzgrundlage. Er verhält sich wie eine Autoimmunkrankheit die sich gegen den eigenen Körper richtet.
Auf Dauer wird dem Menschen sein lebensfeindliches Verhalten zum Verhängnis werden. Damit jedoch die Menschheit überleben kann, muss sie lernen, die Gesetze der Natur zu verstehen und zu achten. Wenn der Mensch die Natur weiterhin zerstört und ausbeutet, kann er sich schon mal warm anziehen und sich auf einen langen Leidensweg einstellen. Die Dinosaurier waren lange Zeit die absoluten Herrscher auf Erden und doch sind sie eines Tages ausgestorben. Wenn der Mensch sich nicht anpassen kann, wird er ein ähnliches Schicksal erleiden. Vielleicht überleben noch ein paar Exemplare aus der Gattung Mensch und das Spiel beginnt von vorne. Bis er dann wieder zur Plage wird, bis dahin kann sich die Natur vielleicht wieder erholen.
Aus höherer geistiger Sicht ist die Menschheit lediglich ein vorübergehendes Gefäß zum Sammeln von Erfahrungen. Wie es auch kommt - nichts geht verloren, denn der Geist wird diese Erfahrungen für neue Projekte verwenden. Und auch da sind wir wieder dabei. Ob das jetzt ein Trost sein kann?
Bitte denkt darüber nach.
|