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November 2021 Frauenbild im Wandel
Liebe Geschwister,
das klassische Frauenbild ist inzwischen längst überholt, denn es würde eine intakte Familie voraussetzen. Die Frau fügt sich dem Mann und tut was er sagt, denn er ist der Ernährer der Familie. Sie ist für den Haushalt zuständig und sorgt für die Erziehung der Kinder. Die Frau sollte mit dieser Rolle zufrieden sein, denn sie will ja nichts für sich, sondern nur ihre Familie glücklich machen. Das waren noch Zeiten. Ha, ha, ha.
Heute sieht die Welt ganz anders aus, denn Frau ist selbständig geworden und will sich selbst auch glücklich und zufrieden machen. Dennoch tickt noch das alte Programm in vielen Frauen. Sie haben es manchmal schwer eigenständig zu werden, denn das bedeutet ja auch Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen aufzubauen um unabhängig zu werden. Viele Frauen erdulden lieber einen tyrannischen Mann, nur um nicht allein zu sein und nicht für sich selbst sorgen zu müssen. Dies ist eine anerzogene Schwäche aus tausenden Jahren der Unterdrückung. Das unterwürfige Verhalten ist verständlich, da in vielen Köpfen noch das alte Frauenbild festsitzt und sich nur ganz langsam etwas ändert.
Dies ist jedoch auch ein gesellschaftliches Problem, denn die Erziehungsmethoden von Mädchen und Jungen sind teilweise immer noch von alten Sichtweisen geprägt. Die Emanzipation ist noch nicht ganz abgeschlossen, da Frauen immer noch benachteiligt sind. Für Frauen mit Kinderwunsch, ist es schwer, die Verantwortung für die Familie alleine zu tragen, doch obwohl Kindererziehung und Haushalt allein schon ein Fulltimejob sind, gehen viele Frauen auch noch zur Arbeit, um sich ihr kleines Familienglück leisten zu können. Viele Frauen wachsen über sich hinaus, nur um Mutter zu werden. Es ist schon erstaunlich was der Trieb mit den Menschen macht.
Viele Frauen sehen ihren Lebenssinn darin, eine Familie und Kinder zu haben. Wenn sie dann mit ihrem erfüllten Herzenswunsch überfordert sind, weil der Ernährer das Weite sucht und sie den Alltag nicht alleine stemmen können, rufen viele nach dem Staat. Obwohl den Frauen natürlich alle Hilfe zusteht, sollten sie schon vorab überlegen und durchrechnen was so eine Familienplanung mit sich bringt, ob sie dann die Verantwortung dafür auch alleine übernehmen können. Meist fehlt es, besonders alleinstehenden Müttern, an finanziellen Mitteln für ein behagliches und sorgenfreies Heim. Hier wäre es notwendig und verantwortungsbewusst, sich vor der Anschaffung eines Kindes, die Frage zu stellen, ob ausreichend eigene Mittel zur Verfügung stehen, um sich den Nachwuchs auch leisten zu können. Doch trotz Pille und Kondome kommt es nicht selten zu unfreiwilligen Zeugungen, für die dann die Gesellschaft aufkommen muss.
Frauen haben die gesellschaftliche Pflicht, ihre Familienplanung auch finanziell abzusichern, um die Allgemeinheit möglichst nicht zu belasten. Ein Kind um jeden Preis haben zu müssen, ist unverantwortlich und egoistisch, denn daraus entstehen in der Folge viele Armutsprobleme die nicht sein müssten. Jede Frau sollte lernen mit ihrem Körper und ihren Gefühlen verantwortungsvoll umzugehen, dazu gehört auch mal Verzicht. Das Rollenbild der Frau muss in dieser Hinsicht neu überdacht werden, auch vor dem Hintergrund einer drohenden Überbevölkerung. Wenn jede Frau sich ihren Kinderwunsch erfüllen würde, könnten bald nicht mehr alle Menschen ernährt werden.
Liebe Frauen, überlegt euch das.
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